Gesundes Essen vom Lieferservice – geht das?

Können Menschen, die Wert auf eine gesunde Ernährung legen, beim Lieferservice Essen bestellen? Dem Klischee nach kaufen aufgeklärte Verbraucher ihr ökologisch korrekt angebautes Obst und Gemüse ja im Fair-Trade-Bio-Laden, während der gleichgültige und mutmaßlich übergewichtige Konsument aus Bequemlichkeit beim Lieferdienst mit Steroiden und Antibiotika angereicherte Kalorienbomben bestellt.

Ganz so einfach verhält sich die Sache in Wirklichkeit jedoch nicht. Zuvorderst einmal ist hier mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass der Brennwert eines Gerichts in direktem Zusammenhang mit deren Wirkung auf die Gesundheit stünde – so ist beispielsweise eine Portion Reis, Mais, Nüsse oder auch Linsen sehr viel kalorienhaltiger als dieselbe Menge der meisten Fast Food Produkte – wichtiger ist da schon, was alles darin steckt (Zucker oder Vitamine, Kohlenhydrate oder Ballaststoffe, gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren etc.). Überdies finden sich inzwischen in den allermeisten Städten unter der Auswahl an Lieferdiensten auch eine ganze Reihe Anbieter, die Speisen anbieten, die sich durchaus für eine gesundheitsbewusste Ernährung eignen – wer möchte, der kann sich z. B. hier überzeugen. Einige davon sollen an diese Stelle kurz im Einzelnen vorgestellt werden:

Der Klassiker, wenn es um gesundes Fast Food geht, ist ohne Zweifel das japanische Nationalgericht Sushi, das aus gesäuertem Reis sowie Fisch, Meeresfrüchten und diversen Gemüse Sorten zubereitet wird.

Empfehlenswert ist jedoch nicht nur die japanische, sondern ebenso viele weitere Gerichte der asiatischen Küche, wie beispielsweise das koreanische Kimchi, das zum größten Teil aus Kohl besteht, oder etwa mit exotischen Früchten zubereitete Speisen der indonesischen Küche.

Besser als sein Ruf aber auch der Döner – besonders wenn er Geflügelfleisch und Gemüse enthält – oder sein vegetarischer Zwillingsbruder der Falafel, der aus pürierten Bohnen oder Kichererbsen besteht.

Auch bei den fetthaltigen Fast Food Klassikern wie etwa dem Hamburger mit Pommes Frites gilt es, auf Details zu achten – wird z. B. ein Brötchen mit wenig Zucker und mageres Fleisch verwendet und frisches Öl zum Frittieren muss dieses Menü seinem schlechten Ruf zum Trotz, so ungesund nicht sein.

Sowieso ist beim Thema Ernährung in aller erster Linie eine goldene Regel von Bedeutung, die einer Bestellung beim Lieferdienst nicht entgegensteht: „Die Dosis macht das Gift, sagte einmal ein weiser Man, d. h. solange in Maßen genossen wird, ist eigentlich keine Gericht wirklich schädlich!

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